Erfolgreiche Baueignungsbewertung der Teckelgruppe Raben am 5. Dezember 2015 Geprüft wurden nach tatkräftiger Einarbeitung durch Kerstin Kuyt die vier Teckel Happy vom Försterhaus, Bes. Gerhard Wilms Nolte von der Ziegelquelle, Bes. Eva-Maria Hansen Salve vom neunten Weinberg, Bes. Ute Senning und Uva vom Waidwerk, Bes. Kerstin Kuyt Unser Dank geht an die Richter Paul-Beda Kruse und Karl- Heinz Küstner sowie an die Schliefenwartin Frau Voigt.
Auch wir können das - und wie!
Das Revier ist ein Hasen- und Hundetraum ... um es vorwegzunehmen: in anderthalb Stunden hat die Treiberkette 15(!) Hasen vor sich gehabt, 13 wurden gearbeitet. Happy vom Försterhaus hatte den ersten Hasen dieses Morgens, wurde an der Sasse angesetzt, nahm die Fährte auf und war nach drei bis vier Minuten hinter der Horizontlinie aus dem Blick verschwunden, jedoch noch mehrere Minuten mit dem Spurlaut zu hören, bis sie in der Ferne verschwand. Skeptische Frage eines  Richters, ob der „ Schweizer Hund“ auch zurückkommt? Keine Frage, der kommt zurück. Die Kette zieht weiter, der nächste Teckel wird angesetzt, arbeitet vorbildlich und verschwindet auch hinter dem Horizont - bald sind zwei Teckel lautgebend aus verschiedenen Richtungen zu hören. Der dritte Hund wird angesetzt, macht sich auf die Fährte, da taucht am Kamm in der Ackerfurche (läuft sich einfach bequemer) Happy wieder auf und strahlt ihr Herrchen an! Der
Richter notiert ...  Happy`s Zufriedenheit ist auf dem Foto zu sehen! Am Ende hatten alle Hunde die Spurlautprüfung bestanden; beim Rückweg über dasselbe Feld wurden wieder Hasen hochgemacht - eine schwere Zeit für Happy, weil sie gar nicht einsehen konnte, dass diese Hasen nicht für sie waren, obwohl sie doch so viel Laut gegeben hatte! Preisverleihung bei einem netten Mittagessen (Wildgulasch): fünf Hunde im Ersten Preis, vier im Zweiten und einer im Dritten, der Drahthaar außer Konkurrenz: und bei ihm war zu beobachten, dass auch der große, schnelle Hund keine Chance hat, den flüchtenden Hasen einzuholen.Wir machten dann nachmittags noch einmal einen langen Gang durch das Prüfungsrevier, damit auch die alten Hunde ihren Genuss hatten; müde und verklebt mit Börde-Lehmerde brachen wir in der beginnenden Abenddämmerung nach Hause auf.Ein schöner Tag für Hund und Frauchen/Herrchen: die drei Teckel aus der Gruppe Raben – „Salve vom neunten Weinberg“ im 2. Preis (Führer
Ute Senning), „Vrido vom Bruchsee“ im 1. Preis (Führer Gabriele Jarochowski-Lesch) und „Happy vom Försterhaus“ (Führer Gerhard Wilms) im 1. Preis danken der Gruppe Gardelegen und träumen von Börde-Hasen!
Börde - Happy - Hase Bericht einer Spurlautprüfung von Gerhard Wilms
Am 6. Dezember 2015 fand im Schwarzwildgatter Mahlpfuhl in der Nähe von Tangerhütte unsere diesjährige Eignungs- prüfung am Schwarzwild zusammen mit dem LJV Sachsen- Anhalt statt. Herr Joachim Brenz, der auch an diesem Tag diese Prüfung insgesamt leitete, richtete für uns die drei gemeldeten Teckel, die neben fünf weiteren Hunden, darunter eine Istrische Bracke, eine Brandlbracke, ein Kopov und zwei Jagdterrier, zu dieser recht anspruchsvollen Gebrauchshundeprüfung antraten. Um es vorweg zu nehmen: Alle drei Teckel erarbeiteten sich das Leistungszeichen ESw, darunter auch unser Gruppenmitglied Vrido vom Bruchsee - und das mit dem Zusatz (J)! Nun was ist bei dieser Prüfung zu leisten? Die Jagdgebrauchshunde müssen innerhalb von fünf Minuten in einem bis zu acht Hektar großem Schwarzwildgatter, ausgestattet mit Suhlen, Dickungen, Malbäumen, weitläufigen Ruhebereichen mit ausreichend Deckung, selbständig Schwarzwild finden, es dann durch Standlaut verweisen und daraufhin in Bewegung bringen, um es sicht- und jagdbar zu machen. Durch diese anspruchsvolle Arbeit am Schwarzwild lernen die unerfahrenen Jagdhunde, systematisch am wehrhaften Wild zu arbeiten und sich dabei - trotz aller dafür nötigen Passion - nicht zu riskieren, also mit Jagdverstand zu arbeiten, was für die Jagd auf Schwarzwild unbedingt notwendig ist. Besonders empfehlenswert für die Einarbeitung in diese Jagdgebrauchshundearbeit ist das Schwarzwildgatter in Zehdenick (OHV) des LJV-Brandenburg,
das in Zusammenarbeit mit dem renom-mierten Jagdkynologen Prof. Wunderlich ein Lernprogramm schon für Welpen und Junghunde entwickelt hat. Es steht jedem bzw. jeder Interessierten offen, sofern der Hund geimpft und für den jagdlichen Einsatz ausgebildet wird. Zurzeit haben die Sauen dort jedoch Winterurlaub! Text: Gabi Jarochowski-Lesch Bild: Joachim Brenz
Bauprüfung der Gruppe Raben am 27. November 2016 in Bergfelde
Richter:  Andrea Schosland und Manfred Siekmann Prüfungsleiter: Burkhard Demant Erfolgreiche Teilnehmer: Ilka Becker mit Funny und Quickley, Steffen Becker mit Viktoria, Alexander Martini mit Kadre Noir, Kerstin Kuyt mit Vienna und Grit Zillmer-Lehnhardt mit Uva