Längs der Dahme am 03.10.2019

Alfred und ich waren sehr gespannt auf unseren ersten Spaziergang mit der Teckelgruppe Raben. Irgendwie hat Alfred gemerkt, dass ein besonderer Spaziergang ansteht, als wir ins Möllhausenufer einbogen, fing er an zu fiepen und zu jaulen.

Und dann beim Aussteigen - hey, so viele Kumpels! Das fängt ja gut an. Und es wurden immer mehr und da kommt auch Asta-Amore, Alfreds besondere Freundin.

„Hey, Süße, gratuliere, ich hab gehört, dass du eine Super-BHP hingelegt hast.“ - „Ja, mein Lieber, halt dich ran und üb mal schön. Nächstes Jahr bist du dran.“

Große Aufregung, was gibt es nicht alles zu sehen und zu schnüffeln, Wildschweine waren auch schon da, der Wegrand aufgewühlt, ein toller Weg.

Ok, die Aussicht war eher etwas für die Menschen, aber die war wirklich berlinisch-spektakulär. Wir liefen die Dahme entlang und hatten den schönsten Blick übers Wasser auf die Ruderstrecken, ein Lastkahn wurde auch geboten.

Erste Einkehr im Schmetterlingshorst, immer schon ein Verein für Schmetterlingsfreunde und leckeren Kuchen gab es auch. Und auch hierher kommen immer mehr Teckel mit ihren Besitzern. Bei 18 Teckeln haben wir aufgehört zu zählen, aber es war ein tolles Bild, wie wir so von unseren Hunden umgeben waren.

Die Wanderung ging dann weiter, immer am Ufer entlang und mit einem Rundweg durch den Wald zurück. Hunde und Menschen kamen voll auf ihre Kosten, Länge und Tempo des Spaziergangs waren perfekt und dank der guten Ortskenntnis von Gerhard Wilms konnten wir ganz entspannt laufen und seiner Führung vertrauen.

Nach ungefähr zwei Stunden landeten wir im alten Strandbad, engagiert bewirtschaftet und unsere Teckel durften mit rein. Hier gab es Teckelfachgespräche und so ganz nebenbei konnte ich wertvolle Tipps mitnehmen.

Ein toller Spaziergang mit Einkehr, nette, aufgeschlossene Menschen, gute Gespräche, kann es etwas Besseres geben? Alfred und ich sind glücklich und zufrieden nach Hause gefahren und werden ganz sicher wieder mit dabei sein.

Danke an Gerhard und Petra Wilms für die Idee und die Organisation.

Bericht: Susanne Trampe, Fotos: Thomas Fechner und Gerhard Wilms

Alfred nach dem Spaziergang