Aus der Eiszeit in die "Auszeit" - Klimawandel im Biesenthaler Becken

Die unermüdlichen 13 der Rabener Teckelgruppe brachen mit 14 Teckeln aller Haararten am Samstagnachmittag, 6. Juli 2019, von der Berliner Chaussee in den Langerönner Weg auf.

Das Biesenthaler Becken, eine eiszeitliche Bildung, lag in seiner ganzen sommerlichen Schönheit vor uns. Ein leichter frischer Wind wehte, der Wechsel von Sonne und Wolken begleitete uns, sogar ein kleiner Schauer gehörte dazu und ließ Sommerferienstimmung aufkommen. Die Hunde bellten, dass es eine reine Freude war, als wir über die blühenden Sandberge zum Streesee hinunterzogen. Ein Zeugnis des Eises, das - vor gut elf tausend Jahren zurückgeblieben - nach dem Rückzug der Gletscher unter einer Sanddecke allmählich schmolz und hier, wie an vielen anderen Stellen in der Umgebung, große und kleine Seen bildete. Der Weg führte uns weiter durch blühende Trockenrasenvegetation bis ans Ufer eines ehemaligen Torfstichs, der durch einen Biberdamm an einer zufließenden Wasserrinne geflutet und aufgestaut wird. Die ersten Hunde durften schon baden. Nachdem wir die Pfauenwiesen verlassen und die Brücke über das Pfauenfließ querten, war für die Teckel kein Halten mehr: Baden und Wasser aufnehmen in dem munteren Flüsschen waren eins!

Die Vielgestaltigkeit der grünen und blühenden Natur bezauberte alle, die schattensuchenden, blökenden Schafe erinnerten uns nach zwei Stunden Weg an den Kaffeedurst und Kuchenhunger, wir erreichten mit letzter Kraft das Café Auszeit mitten in Biesenthal und wurden dort von der Wirtin im Hofgarten aufgenommen und fürsorglich beköstigt. Liebe Teckelfreunde, unternehmt selbst einmal einen Ausflug mit Euren Hunden – Ihr werdet es ebenso schön erleben, wie wir es gehabt haben.

Fotos und Bericht: Petra & Gerhard Wilms