1. Teil der Prüfung – Wasserfreude – überhaupt kein Problem
Morgens um 8 bei der Begrüßung ist die Welt noch in Ordnung
Xaver fragt sein Herrchen: „Ist’s recht so? Bin ich ein feiner Begleithund?“
als nächstes kommt Pauli mit Herrchen
Bronwe in der „Menschenmenge“ frei und sehr souverän
Jochen und Chlodwig „Zwiesprache“ zwischen Freunden
ein bisschen Stärkung in der Pause braucht der Mensch
bevor es weiter geht, noch schnell ein Gruppen-Sonnen-Foto
Ablegen und Warten vor dem Laden – wir sind geduldig und warten brav
im Fährhaus am Saatwinkel:
nach getaner (Hunde-)Arbeit kommt das Büro in Gang
Entspannung und Erwartung auf die Preisverteilung
BHP-Gesamt bestanden!
Abschiedsworte der Prüfungsleiterin Ute
BHP – BEI DER TECKELGRUPPE RABEN AM 16.09.2017 An    einem    herrlich    schönen    Herbsttag    trafen    sich    nach    einer    Zeit    des    Übens    in    der    Frühe    sieben    Hundeführer    mit    ihren    Teckeln    im    Revier    Jungfernheide    zur Begleithundeprüfung.    Vor    dem    Schweizer    Richter,    Herrn    Leo    Hess,    wollten    die    Hunde    und    ihre    Herrschaften    zeigen,    was    ein    Begleithund    ist!    Leo    Hess,    im Schweizerischen Dackelclub Obmann für das Begleithundewesen,   liegt viel an der Ausbildung; so schreibt er auf der Website des SDC  ( www.dackel.ch ):   „Es   ist   mir   ein   großes   Anliegen,   möglichst   viele   Dackelbesitzer   für   das   Begleit-Hunde-Wesen   begeistern   zu   können.   Die   Kurse   …   bedeuten   Anforderungen   an Dackel   und   Menschen,   Abwechslung   und   Beschäftigung.   Es   bringt   gegenseitiges   Vertrauen,   Sicherheit   und   Sportlichkeit.   …   Ich   konnte   immer   wieder   erleben,   wie selbst Dackelbesitzer über die Lernfreude und die Lernfähigkeit ihres eigenen Hundes staunten.“ Und staunend standen die fleißigen Helfer, als sie sahen, was aus den Teckeln für tolle Begleithunde geworden sind. Der Prüfung stellten sich: Linsilver Belana – eine Rauhaarhündin - mit Stefanie Koch Linsilver Bronwe – Rauhaarhündin – mit Johanna Krüger         Botzensteiners Chlodwig – ein hübscher schwarz-roter Kurzhaarjunge mit Jochen Steinert Jette aus der Wohlauer – eine rote Langhaarhündin mit Frauchen Karoline Beutling Sepp vom Oderhaff, gen. Pauli, ein ganz großer Rauhaar-ZWERG-rüde mit Thomas Fechner Xaver vom Waidwerk, ein kräftiger, 10 Monate alter Rauhaarjunge mit Ulrich Hardt Xenius vom Strootbachtal, ein eleganter roter Langhaarrüde mit Daniel Strauch Und:   es   haben   alle   Hunde   die   BHP   bestanden,   nicht   alle   haben   die   gesamte   BHP   absolviert,   doch   kamen   alle   Teckel   in   die   Preise.   Wir   alle   aus   der   Teckelgruppe,   die   wir dabei   waren,   sind   stolz   auf   den   Abschluss   der   Arbeit,   die   ja   teilweise   schon   mit   dem   Puppykurs   begann   –   ganz   spielerisch   im   Welpenalter   -,   sozusagen   im   Kindergarten, dann über die Vorschule – die Arbeit mit den Junghunden und schließlich bis zum – naja, sagen wir mal: Abitur führte, oder so ähnlich. HIER DER BERICHT DER „TAGESSIEGERIN“ JOHANNA KRÜGER: Am   2.   Juli   2017   trafen   wir   uns   zum   ersten   Training   auf   der   Dackelranch   in   Lichtenrade.   Eine   kleine   Gruppe,   die   sich   alle   mehr   oder   weniger   kannten. Da   Ute   Senning   gerade   Welpen   von   Salve   bekommen   hatte,   konnte   sie   nicht   kommen.   Spontan   sprang   Conny   Schlenkrich,   die   schon   sehr   viel Erfahrung mit BHP Prüfungen hat, für diesen Tag als Trainer ein. Sie erklärte uns, was wir alles in kurzer Zeit lernen müssen. Ab   Anfang   August   ging   es   dann   jeden   Sonntag   anstatt   zur   Dackelranch   in   den   Tegeler   Forst.   Was   war   das   für   eine   Veränderung:   ohne   abgegrenztes Gelände   und   mit   Störungen   durch   Spaziergänger,   Pilzsucher   und   fremde,   freilaufende   Hunde   zu   üben.   Auch   kamen   noch   neue   Hund-Mensch-Paare dazu. Die   Hunde   und   wir   lernten,   dass   etwas   aus   dem   Wasser   holen   auch   kein   Spiel,   sondern   richtige   Arbeit   sein   kann,   wenn   es   mit   geduldigem   Warten,   bis die anderen fertig sind, und sofortigem Ende des Vergnügens bei Erfolg, verbunden ist. Aus   zwei   Stunden   Übungszeit   von   der   Ranch   wurden   jedes   Mal   mindestens   drei,   obwohl   wir   außer   bei   der   Generalprobe   niemals   alle   Übungen absolvierten.   Aber   wir   lernten   und   freuten   uns   über   jeden   Fortschritt   bei   uns   selbst,   aber   auch   bei   jedem   anderen   und   fieberten   mit.   Während   unsere Hunde    lernen    mussten,    abgelegt    und    ohne    Laut    oder    gar    Davonschlendern    warten    zu    müssen,    gab    es    immer    Kaffee,    Tee    und    Kuchen    und Gedankenaustausch bzw. Fragerunde für uns. Und so wuchsen wir als richtige kleine Gemeinschaft zusammen. Dadurch,   dass   immer   noch   eine   Hilfe   (Conny   Schlenkrich,   Kerstin   Kuyt,   Gerhard   Wilms,   Kay   Freckmann   und   Frau,   Petra   Prinz   im   Wechsel)   kam, konnte jeder seine Fragen stellen und zum Teil auch mehrere Übungen gleichzeitig absolviert werden. Heute   nun   schaue   ich,   ob   der   erfolgreichen   Prüfung   unter   dem   sehr   netten      Richter   Leo   Hess   aus   der   Schweiz,   der   uns   auch   den   einen   oder   anderen Ratschlag   mit   auf   den   Weg   gab,   mit   einem   lachenden   und   auch   einem   wehmütigen   Blick   zurück.   Es   war   eine   wirklich   schöne   Zeit   und   ich   werde unsere Sonntage bestimmt erst einmal vermissen. Vielen   Dank   an   unsere   Ausbilderin   Ute   Senning,   den   Vorstand   der   Gruppe   Raben   und   auch   an   alle   anderen   Helfern,   dass   ihr   uns   so   eine   schöne   Zeit, so einen schönen Prüfungstag und so viel besser ausgebildete Hunde ermöglicht habt. Eure Johanna Krüger Bleibt   mir   noch   zu   sagen:   „Herzlichen   Glückwunsch“   an   alle   Geprüften,   weiter   arbeiten   mit   den   Hunden,   denn   es   hat   ihnen   wirklich   Freude   bereitet.   Es   gibt   in   einem langen Hundeleben viel, was getan werden kann – für Mensch und Tier – und das verbindet die beiden und alle am Lernen Beteiligten. Ute   Senning   bietet   an,   damit   nicht   alles   Gelernte   einrostet,   einmal   im   Monat   zu   einem   zu   verabredenden   Termin   sich   weiterhin   zu   treffen   und   die Übungen zu erneuern und zu festigen. Denn: NACH DER BHP IST VOR DER BHP! Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Bitte setzt Euch mit Ute Senning in Verbindung. Mit besten Dackelgrüßen Eure Petra Wilms Die Fotos sind von Ingo Krüger, Kerstin Kuyt und Petra Wilms