Das Revier ist ein Hasen- und Hundetraum ... um es vorwegzunehmen: in anderthalb Stunden hat die Treiberkette 15(!) Hasen vor sich gehabt, 13 wurden gearbeitet. Happy vom Försterhaus hatte den ersten Hasen dieses Morgens, wurde an der Sasse angesetzt, nahm die Fährte auf und war nach drei bis vier Minuten hinter der Horizontlinie aus dem Blick verschwunden, jedoch noch mehrere Minuten mit dem Spurlaut zu hören, bis sie in der Ferne verschwand. Skeptische Frage eines  Richters, ob der „ Schweizer Hund“ auch zurückkommt? Keine Frage, der kommt zurück. Die Kette zieht weiter, der nächste Teckel wird angesetzt, arbeitet vorbildlich und verschwindet auch hinter dem Horizont - bald sind zwei Teckel lautgebend aus verschiedenen Richtungen zu hören. Der dritte Hund wird angesetzt, macht sich auf die Fährte, da taucht am Kamm in der Ackerfurche (läuft sich einfach bequemer) Happy wieder auf und strahlt ihr Herrchen an! Der Richter notiert ...  Happy`s Zufriedenheit ist auf dem Foto zu sehen! Am Ende hatten alle Hunde die Spurlautprüfung bestanden; beim Rückweg über dasselbe Feld wurden wieder Hasen hochgemacht - eine schwere Zeit für Happy, weil sie gar nicht einsehen konnte, dass diese Hasen nicht für sie waren, obwohl sie doch so viel
Laut gegeben hatte! Preisverleihung bei einem netten Mittagessen (Wildgulasch): fünf Hunde im Ersten Preis, vier im Zweiten und einer im Dritten, der Drahthaar außer Konkurrenz: und bei ihm war zu beobachten, dass auch der große, schnelle Hund keine Chance hat, den flüchtenden Hasen einzuholen. Wir machten dann nachmittags noch einmal einen langen Gang durch das Prüfungsrevier, damit auch die alten Hunde ihren Genuss hatten; müde und verklebt mit Börde-Lehmerde brachen wir in der beginnenden Abenddämmerung nach Hause auf. Ein schöner Tag für Hund und Frauchen/Herrchen: die drei Teckel aus der Gruppe Raben – „Salve vom neunten Weinberg“ im 2. Preis (Führer Ute Senning), „Vrido vom Bruchsee“ im 1. Preis (Führer Gabriele Jarochowski-Lesch) und „Happy vom Försterhaus“ (Führer Gerhard Wilms) im 1. Preis danken der Gruppe Gardelegen und träumen von Börde-Hasen!
Gerhard Wilms Ute Senning Am Tage danach
“The day after”
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