Linum ist ein Straßendorf, das sich heute an der Nauener Straße parallel zur A 24 entlangschlän-gelt. Es liegt zwischen Fehrbellin und Kremmen, ca. 45 km nordwestlich von Berlin und ungefähr 19 km südlich von Neuruppin. Linum wurde erstmals 1294 urkundlich als Besitz des Bistums von Havelberg erwähnt. Von 1571 bis 1872 gehörte es zum Amt Fehrbellin. Wahrzeichen des Dorfes ist die neogotische Backsteinkirche (1867/68), dort ist auch eine Gedenktafel für die hier geborene Luise Hensel (1798–1876) angebracht, die vor allem durch das später von Felix Mendelssohn Bartholdy vertonte Nachtgebet „Müde bin ich, geh’ zur Ruh’“ berühmt wurde. Die Vergangenheit des Ortes ist vor allem durch den Torfabbau geprägt. Zur Zeit des Torfstichs hatte Linum 2500 Einwohner. Es gab zwei Ziegeleien, zwei Windmühlen und mehrere Reedereien, .... Weiter bei
Drinnen wartete das Buffet mit kerni-gem Brot,Leberwurst und Schmalz aus „Kuhhorst“ und frisch gebackenen Schinkenhörnchen von Monika Kohnert und Elke Stahl.
Die Kirche in Linum. Erbaut in den Jahren 1867/1868
So gestärkt, brachen wir unter kundiger Führung Georg Kohnerts in das Naturschutzgebiet „Oberes Rhinluch auf. Sein Rückblick von der Eiszeit bis zum Ende der preußischen Könige begeisterte die Zwei- und auch die Vierbeiner.
Zwischendurch gab es auch noch einmal Wasser von oben - aber die netten Leute vom NABU haben Holzhütten für die Besucher des Naturschutzgebietes errichtet.
Wir sahen Kühe, Pferde, Wasservögel, hörten Frösche und Unken und Singvögel, aber leider keinen Storch klappern. Alte Hunde und wandermde Mitglieder machten nach ein- einhalb  Stunden kehrt; der größte Teil verdoppelte den Gang auf drei Stunden und fand sich zum Schluss kaffeedurstig und kuchenhungrig wieder am Ausgangspunkt in der Storchenschmiede oder im „Kleinen Haus“ ein.
Liebe Moni, lieber Schorsch Kohnert, ganz herzlichen Dank für die wunderbare Vorbereitung und Leitung an diesem herrlichen Nachmittag!
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Die Teckelfreunde wurden durchgerüttelt, beinahe fortgeblasen und tüchtig kalt geduscht, bevor sie sich im strahlenden Sonnenschein vor der „Storchenschmiede“, dem Naturschutzzentrum in Linum zum Gruppenbild versammelten.
Fotos von Georg Kohnert und Petra Wilms Text: Gerhard Wilms